47. Plattdeutscher Klönnachmittag im Infogebäude, "Dütt und Datt up Platt",

Dütt und Datt up Platt

Text: Dieter Schmidt                             Bilder: Karin Schwermer

Dee Hornung (Februar) is vorbie un an´n lesten Dingstach heern wie wedder usen Klönnömdach. Eein poor Frünne haan sik afmeld - ober ett wass doch eein komodigen Nöndach.

Ett weern son poor richtige lustige Klönstunnen un twüschendörch wurd ok sungen und Geschichten vorlest. Beseuk ut Celle un Winsen weer bi us. Dee Celler Deerns Ilse, Helga un Giesela locke dat scheune Weer un se heern ok alle wat taun Vorleesen mitbrocht. Von´n Heimatverein Winsen weer Annette wedder koomen; se heer ok watt taun vatellen mitbrocht.

Vor datt Vesper mit Kaffee, Kauken un Schnittchen hat Ursel sorcht.

Ett is doch ümmer wedder scheun, wenn ober oole Tieden - un denn noch up Platt- , vatellt ward!

Waltraud vatelle us ´ne Geschichte von eeinen Wildbroon utte Kerken. Dor kann man hüte noch ober schmustern, watt ett freuer alns geben hat!

Otto vatelle von dee Zeege, de se bie Kroger inne Gaststuve vaköpen vollen und denn merke Theo: „Datt is jo use Liese!“ Datt Foorrad von´n Postboten hett se in´n Kastanienboom hengt…. wie Tängebisse valoorn güngen und up wecke Oart se ümmer wedder funnen worn sünd.

Scheun weer itt, wenn man sone döönecken uk an jünjere Lühe füdder geben könn, denn süss goot se bald valoorn! Denn door sünd wie us doch einich: Sau watt gift nich int Internett.

Datt Plattdüdsch möchen wie gerne an jüngere Lühe un Kinner füddergeben – meld jück doch mool bien Heimotvaein oer bie Dieter Schmidt!

Wie ümmer süngen wie to gouder leetzt use Schlussleid un freit us up datt nächste mool an´n negenuntwindichsten (29) von Lenzmood (März).

Wenn sik nauch Lühe find, dee geerne Plattdüdsch leern wütt: Meld jück un wie richt eeinen extra Obend oer Nömdach inn! Denn noch gift ett Lühe, dee plattsnacken künnt un jück datt leern künnt! Datt watt ober ümmer rooer (weniger)…..

Ik frei mik up jück -

Bitt taun nöchsten Mool!

Dieter