„Grenzfahrt mit dem Treckergespann am 10.09.2016"  

Am 10.9.2016 nahm der Heimatverein eine alte Tradition wieder auf und traf sich zur sogenannten "Grenzfahrt mit dem Treckergespann" in Hambühren I.
Hans-Heinrich Gudehus hatte angespannt und eine sehr interessante Fahrt für die 16 Teilnehmer vorbereitet.

Viele Details über den vor 250 Jahren errichteten Fuhsekanal waren uns noch nicht bekannt, so diente er dazu das Wietzenbruch zu entwässern und die immer wiederkehrenden Fuhsehochwasser und die damit einhergehenden Überschwemmungen in Celle abzuleiten.

Doch vorher wurden die schottische Hochlandrinder im Hutewaldprojekt an der Aller besucht. Hier konnte beobachtet werden wie die robusten Tiere den Traubenkirschenbestand dezimieren und somit dem Hutewald helfen wieder seine ursprüngliche Vegetation anzunehmen. Interessant war auch zu sehen, dass die Tiere mitten durch das Gestrüpp der Traubenkirschen  ziehen um  das Fell zu reinigen und sich der lästigen Insekten zu entledigen.

An einem verborgen liegendem Teich zwischen Fuhsekanal und Adamsgraben wurde Rast gemacht und uns erklärt, dass es sich dort früher um einen Schießstand gehandelt hat. Die Betonmauer des Kugelfangs wurde später mit dem Sandaushub aus dem jetzigen Teich angefüllt und befindet sich in 100 m Entfernung in nördlicher Richtung von dem Teich. (In dem alten Luftbild von 2009 kann man den Teich gut erkennen). Heute ist das Gelände bereits stark zugewachsen.

Nach Rückkehr in Hambühren I bedankten sich die Teilnehmer für die ausgezeichnete Vorbereitung und Durchführung der Fahrt bei Hans-Heinrich Gudehus und waren sich einig, dass eine ähnliche Fahrt für das Jahr 2017 geplant werden sollte.

Der Vorstand

 

Um 10:00 Uhr fahren wir los mit dem Gespann

 Begrüßung im Hutewald

    

Die schottischen Hochlandrinder im Hutewald

                          

Zwischen Adamsgraben und Fuhsekanal

Fuhsekanal kurz vor der B214

Fotos: Gaby Wehrhahn